Schilf schneiden, 25. Juni 2011

Im Rappentobel steht heute zusammen mit dem Naturschutzverein Meilen das traditionelle Schilfschneiden auf dem Programm. Von den 13 Teilnehmer sind vom NHVE Dirk Hugenberg, Harald Ebert, George Angehrn und Coni und Marcel Volkart dabei. Der aufgrund der schlechten Witterung letztes Jahr an einen anderen Ort verschobene Einsatz führte überraschenderweise nicht zum starken Ausbreiten des Schilfes. Die Einsätze der letzten Jahre zeigen sehr gute Ergebnisse. Die Vegetation war aufgrund des milden Winters/Frühlings bereits deutlich weiter als in den letzten Jahren. Leider gab die Kamera den Geist auf und so fehlen viele Pflanzenbilder und das gemütliche Grillen im Anschluss der Veranstaltung.

 

Ausrüsten und instruieren der Teilnehmer.

Orchideen wie diesem Knabenkraut wird mit dem jahrelangen Rückschnitt des Schilfes wieder ein Lebensraum inmitten des Pfannestiels geschaffen.

Die zweite Gruppe befasst sich mit der Weststeite. Hier haben wir das Schilf in den letzten Jahren um mehr als 20m zurückgedrängt.

Verdiente Pause unter der Rohwederbuche. Das Ehepaar Rohweder hat vor vielen Jahren mit dieser Aktion gestartet.

Eine Horde Naturschützer und eine halbe Stunde später steht wieder Licht und Luft für andere Pflanzenarten zur Verfügung.

Tausendgüldenkraut

Die einzige legale Art des Betretens der wunderbaren Wiese ist der Schilfsschneideeinsatz. Hier mit Wollgras.

Dirk bei seinem ersten Einsatz im nicht immer trockenen Westbereich.

Holländischer Schokoladenkuchen vom Feinsten.

Die Pflanzenwelt findet auf der Wiese gute Wachstumbedingungen und entwickelt sich deshalb zu grossen Exemplaren. Michiel mit Schwalbenwurzenzian und spezieller Zeckenfanghose.

Tierische Kostbarkeit der Wiese

Die erste Gruppe arbeitet an der Ostseite der Wiese. In der Mitte der Wiese ist das Schilf bis auf wenige Stengel ausgerottet so dass die Hauptarbeiten nun an den Randzonen stattfinden.

Um die Pausenzeit erreichen wir die Nordseite. Hier entstand in den letzten Jahren eine total neue Vegetation.

In diesem Bereich schneiden wir zum ersten Mal. Das Schilf steht noch Halm an Halm.

Seidenbast