Exkursion Ökologie Südufer Greifensee, 12.Juni 2016

Andreas Gigon, ehemaliger Professor für Pflanzenökologie und Naturschutzbiologie der ETH Zürich, rief zu einer Exkursion zu Vegetation, Ökologie und Naturschutz am Südufer des Greifensees. 19 Personen inkl. einem Greifenseeranger erfahren in einer kurzweiligen Exkursion erstaunliches zu den Renaturierungen der letzten Jahre aus der Hand eines Experten und Mitanpackers.

 

 

 

 

Auch sie braucht die sanft gepflegten Riedwiesen.

Begrüssung und erste Infos beim Bahnhof Hinteregg.

Mit Blick auf die Naturschutzgebiete Infos zu den einzelnen Arten. Insgesamt gibt es 16 Arten von Schutzzonen entlang des Südufers.

 

Die gelbe Sumpfschwertlilie benötigt die offenen, jeweils im Herbst einmal gemähten, Riedwiesen.

Der Regen hat uns eingeholt und so kommt eine Rast unter dem Beobachtungsturm in Riedikon gerade recht. Hier geht's ums Thema Vögel, welche hauptsächlich von unserem Vereinsmitglied Otto Rohweder in unzähligen Beobachtungsstunden gezählt wurden.

Noch eindrücklicher ist die Pflanzenliste, welche die Pflanzen im Umkreis von ca. 3 km um den Greifensee auflistet. Es sind ca. 500 Arten oder ca. 5 m A4 Papier.

Vorbei an der Thommensagi und dem Weinbauernhaus Niderdorf (Bild) geht's in Richtung Greifensee.

An der ersten Riedwiese gibt's eine Freilichtbilderschau mit den leider nicht blühenden Blumenstars dieses Abschnittes.

Sie gedeiht nur auf nährstoffarmen, feuchten Böden.

 

Abschlussbesprechung unter der alten Eiche bei Riedikon.

Feuersalamander.

 

 

 

Die im 2013 von uns an einem Aktionstag gepflanzte Hecke macht Fortschritte. Die Natur hat eben mehr Zeit als wir.

Feldwespen hängen ihre Nester an alte Schilfstängel. Sie benötigen aus diesem Grund die Brachestreifen, welche nicht jährlich gemäht werden.

 

 

 

 

 

Die sibirische Schwertlilie ist trotz des Namens eine einheimische Pflanze.

Die Tierwelt unterwegs ist wegen des Wetters etwas eingeschränkt. Eine Hummel nutzt die trockenen Phasen.